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Über die Datenbank "Spitzenfrauen in Gremien!"

Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung und sind ebenso gut ausgebildet wie Männer. Trotzdem sind Frauen in Führungs- und Aufsichtsgremien immer noch unterrepräsentiert. Um das zu ändern, unterstützt das das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg mit der Datenbank "Spitzenfrauen in Gremien!" Unternehmen bei der Suche nach qualifizierten Frauen für Aufsichtsgremien.

Das Angebot der Datenbank "Spitzenfrauen in Gremien!" richtet sich an qualifizierte Frauen, die in Führungsgremien mitarbeiten möchten und an Unternehmen in Baden-Württemberg, die ein Gremium mit einer geeigneten und an einem Aufsichtsmandat interessierten Frau bereichern möchten. Seit dem Launch der Datenbank im Oktober 2013 haben sich mehr als 300 Frauen in der nicht-öffentlichen, geschützten Datenbank "Spitzenfrauen in Gremien!" registriert. Das oft bemühte Argument, es gäbe keine passenden Frauen zur Besetzung von Aufsichtsratsposten, kann somit eindrucksvoll widerlegt werden.


Diversity ist gut für Unternehmen

Zahlreiche Studien belegen, dass Unternehmen, deren Führungsspitze aus Männern und Frauen besteht, bessere Ergebnisse erzielen. Diversity in der Belegschaft stärkt die Innovationskraft und trägt in einer zunehmend globalisierten Arbeitswelt entscheidend zur Zukunftsfähigkeit und zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen bei. Darüber hinaus ist die Beteiligung von Frauen in Führungsgremien eine Frage der Chancengleichheit und Gleichberechtigung. Corporate Governance Codizes stellen entsprechende Anforderungen an eine angemessene Diversity in Aktiengesellschaften und landeseigenen Unternehmen.

Seit dem 1. Januar 2016 gilt die Frauenquote für Aufsichtsräte. Betroffene Unternehmen sind demnach verpflichtet, 30 Prozent ihrer Aufsichtsratsposten mit Frauen zu besetzen. Finden sie keine weibliche Mandatsträgerin, bleibt der Stuhl leer. Die Frauenquote betrifft insgesamt rund 100 börsennotierte und mitbestimmungspflichtige Unternehmen. 3.500 weitere größere Unternehmen müssen sich durch die Neuregelung künftig verbindliche Ziele für die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen setzen. Doch viele Unternehmen sind von ihrem Soll-Ziel noch immer weit entfernt.


Wer sucht, der findet: Datenbank hilft bei der Vermittlung

Das Projekt "Spitzenfrauen in Gremien!" bringt suchende Unternehmen und interessierte Frauen in Baden-Württemberg zusammen. Unternehmen, die ein Mandat in einem Aufsichtsrat, einem Beirat, einem Verwaltungsrat oder einem Kuratorium in Baden-Württemberg zu vergeben haben, haben die Möglichkeit, über die Datenbank eine Anfrage zu stellen. Im nächsten Schritt werden aus dem Kandidatinnen-Pool in der Datenbank passende Frauen, die den Anforderungen des Unternehmens bzw. des Mandats entsprechen, identifiziert. Nach Prüfung des Matching-Ergebnisses und Rücksprache mit den Kandidatinnen wird der Kontakt zwischen Unternehmen und den Kandidatinnen mit dem Wunschprofil vermittelt. Alles weitere obliegt dann dem Unternehmen und den Kandidatinnen.

Weitere Informationen und die wichtigsten Fragen und Antworten zur Datenbank "Spitzenfrauen in Gremien!" finden Sie unten auf der Startseite in unseren FAQ.


Projektteam

Projektträger ist das Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim
Blücherstraße 32,  75177 Pforzheim Fon: +49 (0) 7231 42446-0 Web: www.szue.de

Projektleitung:
Prof. Dr. Barbara Burkhardt-Reich, Prof. Dr. Elke Theobald

Projektmanagement / Online-Redaktion:
Birgit Metzbaur, Dorothee Riegner

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Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.

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