Über die Datenbank "Spitzenfrauen in Gremien!"

Unternehmen, deren Führungsspitze aus Männern und Frauen besteht, erzielen bessere Ergebnisse und stärken ihre Innovationskraft. Darüber hinaus ist die Beteiligung von Frauen in Führungsgremien  eine Frage der Chancengleichheit und Gleichberechtigung. Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung und sie sind heute ebenso gut ausgebildet wie Männer. Dennoch sind Frauen in Führungs- und Aufsichtsgremien immer noch stark unterrepräsentiert. Mit dem Projekt „Spitzenfrauen in Gremien!“ unterstützt das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg deshalb Unternehmen bei der Suche nach qualifizierten Frauen für Aufsichtsgremien.

Das Angebot der Datenbank "Spitzenfrauen in Gremien!" richtet sich an qualifizierte Frauen, die in Führungsgremien mitarbeiten möchten und an Unternehmen in Baden-Württemberg, die ein Gremium mit einer geeigneten und an einem Aufsichtsmandat interessierten Frau bereichern möchten.

Stand (20.9.2016): 311 Kandidatinnen-Profile in der Datenbank.

Datenbank vermittelt Aufsichtsratsvorsitzende an die Seeburger AG

Vorstellung des neuen Aufsichtsrats der SEEBURGER AG, mit Bernd Seeburger, CEO, und des Vorstands (stehend).
vorne vlnr: Bernd Seeburger, CEO der Seeburger AG, die neuen Aufsichtsräte: Katrin Seeburger, Simone Zeuchner und Ralph Jacoby
Projektleiterin Prof. Dr. Barbara Burkhardt-Reich beim Interview mit dem SWR (Ausstrahlung am 3. Juli, 19:30 Uhr)
Pressekonferenz am 3. Juli 2015: Vorstellung der über die Datenbank vermittelten Aufsichtsrätin.

 

Bei der SEEBURGER AG stand ein Generationenwechsel an. Ursprünglich hatte der Firmengründer und CEO, Bernd Seeburger, vor, selbst in den Aufsichtsrat zu wechseln. Nachdem dann aber überraschender Weise sowohl die Tochter als auch der Sohn des Firmengründers bereit waren, in der Firma eine Rolle zu übernehmen, mussten neue Wege bei der Besetzung des Aufsichtsrats als Kontrollgremium ausgelotet werden. Ein Aufsichtsratsmandat des Firmengründers wurde nicht mehr in Betracht gezogen, um den Generationenwechsel nicht zu beeinflussen. So wird die Tochter, die als Lehrerin tätig ist, zukünftig dem Aufsichtsrat des Unternehmens angehören, der Sohn ist nach seinem Studium in die Software-Entwicklung eingestiegen.

Vor diesem Hintergrund wurde Bernd Seeburger auf die Datenbank "Spitzenfrauen in Gremien!" aufmerksam. Mithilfe des Kriterien-gestützten Verfahrens der Datenbank "Spitzenfrauen in Gremien!" hat er ein neues Aufsichtsratsmitglied gesucht. Alle fünf Damen, die vorgeschlagen wurden, wären infrage gekommen, erklärte Seeburger bei der Pressekonferenz. Die Entscheidung gefallen ist auf Prof. Dr. Simone Zeuchner. Am 3. Juli 2015 gab das Unternehmen in einer Pressekonferenz bekannt, dass Prof. Dr. Zeuchner zur Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt wurde. Zum undefinedSWR-Bericht.

Für Unternehmen

Baden-württembergische Unternehmen, die ein Mandat in einem Aufsichtsrat, Beirat oder einem sonstigen Aufsichtsgremium mit einer qualifizierten, an einem Aufsichtsmandat interessierten Frau besetzen möchten, können eine Stellenbeschreibung ihres zu besetzenden Mandats in unserer Datenbank einstellen.

Nach dem Abgleich mit den Profilen der Kandidatinnen in der Datenbank werden dem Unternehmen Kandidatinnen, die passen, vorgeschlagen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.spitzenfrauen-bw.de/Datenbank

Prof. Dr. Barbara Burkhardt-Reich und Prof. Dr. Elke Theobald, Projektleiterinnen der Datenbank Spitzenfrauen in Gremien! unterstützen Sie  und stehen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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Unterstützt durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)
und des Landes Baden-Württemberg.

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